Missionsinfos von Open Doors

16, 2 Mio. Christen auf der Flucht vor Gewalt in Subsahara-Afrika … keiner spricht darüber.Impressum | Open Doors Deutschland

Afrika hat eine junge, lebendige, wachsende Kirche. In Afrika leben mehr Christen als auf jedem anderen Kontinent. Sie verbreiten das Evangelium mit Mut und Leidenschaft, gleichzeitig hat aber auch die Gewalt gegen sie in den letzten Jahren extrem zugenommen. Mehr als 90 % der Christen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind Afrikaner. In Afrikas Ländern, südlich der Sahara, sind 16,2 Millionen Christen auf der Flucht vor Gewalt. In den Nachrichten ist das kein Thema. Politiker sprechen nicht darüber. Niemand spricht darüber. 

Viele verfolgte Christen in Afrika fühlen sich in ihrer Not allein gelassen. Sie sind durch Flucht und Gewalt stark traumatisiert und sehen keine Perspektive. 

Letztes Jahr hat OpenDoors, eine Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, die Kampagne „Arise Africa“ – auf deutsch: „Mach dich auf, Afrika“ – gestartet, um auf die Gewalt gegen Christen in Subsahara-Afrika aufmerksam zu machen. 

Ihr habt die Möglichkeit, diese Kampagne zu unterstützen und damit verfolgte Christen zu ermutigen. Im Eingangsbereich der Gnadenkirche steht ein Tisch, auf welchem Aktionskarten ausliegen. Mit der Aktionskarte habt ihr folgende drei Möglichkeiten:

1. Ermutigen

In der Aktionskarte ist ein Gebetsblatt, das man mit einem persönlichen Gebet, einem Bibelvers oder einer Ermutigung beschreiben kann. Diese Gebetsblätter werden am Baum der Ermutigung gesammelt und regelmäßig an die Hauptstelle von OpenDoors in Deutschland geschickt und von dort direkt an betroffene Christen weitergeleitet und zum Beispiel in Kirchen oder Traumzentren verteilt. 

2. Beten

Das erste, worum viele verfolgte Christen bitten, ist Gebet. Mit der Aktionskarte kann man ein kostenloses Monatsmagazin mit täglichen Gebetsanliegen bestellen und somit Gebetspartner für die verfolgten Christen werden.  

3. Petition unterzeichnen

OpenDoors ruft Menschen weltweit dazu auf, dafür zu sorgen, dass Christen und andere schutzbedürftige Personen in Subsahara-Afrika respektvoll behandelt werden und ihre Würde geachtet wird. Ziel ist es, durch die Petition 1 Millionen Unterschriften zu sammeln und diese Ende 2026 der Afrikanischen Union, den Vereinten Nationen und anderen internationalen Institutionen sowie nationalen Regierungen vorzulegen. Die abtrennbare Petitionskarte kann in die Box geworfen werden, die ebenfalls auf dem Tisch steht. 

Ich möchte euch ermutigen, für die verfolgte Kirche einzustehen. In 1. Korinther 12, 26 sagt Paulus: „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“. 

Am 03.05.2026 wird Gerhard Pfeiffer von Open Doors bei uns in der Gnadenkirche sein und im Gottesdienst über den Dienst dieser Organisation sprechen.

Zudem möchte ich darauf aufmerksam machen, dass am 14. Mai von 10:30 – 20:30 Uhr der OpenDoors Jugendtag und am 16. Mai von 10:30 – 18:00 Uhr der OpenDoors Tag 2026 in der dm-arena Karlsruhe stattfinden. Am 16. Mai findet zudem parallel für Kinder von 3 bis 12 Jahren der OpenDoors Kindertag statt. Es werden Sprecher aus der verfolgten Kirche da sein, die berichten werden, wie sie Jesus inmitten von Verfolgung erleben. Kostenlose Tickets können auf der Homepage von OpenDoors bestellt werden. 

-Kolumne von Annette Schüle-