
Liebe Geschwister und Freunde,
Zwei echte Highlights erwarten uns als Gemeinde im Februar: die Amore-Ehetage und unsere Gemeindefreizeit. Beide Angebote laden auf unterschiedliche Weise dazu ein, Glauben, Beziehung und Gemeinschaft zu vertiefen. Die Amore-Ehetage schenken Paaren gezielte Impulse, während wir auf der Gemeindefreizeit als Gemeinde gemeinsam Gott begegnen und Gemeinschaft leben – wie jedes Jahr zur Fastnachtszeit.
Fastnacht ist eine Zeit der Masken, in der oft verborgen bleibt, wer sich hinter den Kostümen zeigt. Doch Masken begegnen uns nicht nur in dieser Zeit. Auch im Alltag verbergen Menschen Unsicherheiten, Überforderung oder Verletzlichkeit hinter Fassaden – weil es manchmal einfacher scheint, sich zu schützen, als ehrlich zu sein oder Hilfe anzunehmen.
Umso dankbarer dürfen wir sein, dass wir Gott weder täuschen müssen noch können. Der Vers aus 1. Samuel 16,7 bringt dies treffend auf den Punkt:
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an.“
Menschen können von äußeren Eindrücken getäuscht werden – Gott aber sieht unser Innerstes und weiß ganz genau wie es darum steht.
Deshalb:
• Ziehe vor Gott keine Maske auf. Sei ehrlich vor ihm und bring ihm deine Situation, so wie sie wirklich ist. Dort, wo wir uns Gott unverstellt zeigen, beginnt Heilung, Veränderung und neue Freiheit.
• Sei auch gegenüber guten Freunden, im Hauskreis oder in der Familie ehrlich und spiele ihnen nichts vor. Versuche bewusst Masken abzulegen und erlebe die Freiheit, die entsteht, wenn Geschwister im Glauben einander tragen.
Es wäre ein starkes Zeugnis für Menschen, wenn sie erleben, dass Christen keine Masken tragen müssen, um einem Ideal von Alltag, Glauben, Beziehung, Erziehung oder Kirche zu entsprechen – sondern, dass sie in aller Unvollkommenheit echt sein dürfen.
Herzliche Grüße,
Euer
Patrick Strohm