
Liebe Geschwister,
Das Jahr neigt sich dem Ende und die Winterzeit bricht an, eine Zeit in der die Schöpfung
ausruhen und sich erholen kann, bevor sie im Frühling wieder zu neuem Leben erweckt. Auch der
erste Schnee hat sich bereits blicken lassen. Doch statt dass wir Menschen diesem natürlichen
und von Gott gegebenen Rhythmus folgen und ebenfalls zur Ruhe kommen, ist das Jahresende
oftmals voll von Trubel und Stress.
Bereits im September gibt es die ersten Lebkuchen in den Supermärkten und alles bereitet sich,
spätestens mit dem Wintereinbruch, auf die bevorstehende Weihnachtszeit vor. Und ja mir geht es
da ganz ähnlich, ich stehe in der Versuchung neben all dem vorweihnachtlichen Trubel zu
vergessen und mich darauf zu besinnen, um was es eigentlich geht – Was geschah in diesem
unscheinbaren Stall fernab von jeglicher Hektik?
Um dieses Geschehen im Herzen aufzunehmen, braucht es wohl wirklich eine Stille und Heilige
Nacht, eine Zeit in der ich mal alles beiseite lege und mich auf das Geschenk einlasse, das Gott
mir machen möchte:
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben… und er heißt Wunderbarer Ratgeber,
starker Gott, Ewig Vater und Friedefürst.“ – Jesaja 9,5-6
Verheißungen, die wohl kaum zu topen sind, doch nach welcher dieser Verheißungen sehnst du
dich in dieser Weihnachtszeit am meisten? Wie darf Gott dir ganz praktisch begegnen? Ich will
dich ermutigen dich in dieser Weihnachtszeit auf die Suche zu machen, um herauszufinden, wer
dieses Kind in der Krippe eigentlich für dich sein will.
Liebe Grüße
Markus Gerisch