
Liebe Gemeinde, liebe Mitglieder und Freunde,
Ich bin mir sicher, dass jeden von uns gerade schwierige Themen beschäftigen – sei es Krankheit, eine zerbrochene Beziehung, eine schwere Entscheidung oder unbeantwortete Gebete. Leider gibt es Zeiten, in denen wir nicht verstehen, warum Dinge geschehen. Nicht alles lässt sich erklären, nicht immer gibt uns Gott eine klare Antwort.
Genau davon erzählt auch das Lied „Gott mein Fels“ von der Outbreakband, was mich in den letzten Wochen wieder angesprochen hat. Es spricht von dunklen Tälern, stürmischen Zeiten und dem Gefühl, den Halt zu verlieren. Mitten darin richtet das Lied und der Schreiber den Blick auf Gott: „Du bist mein Halt, mein sicherer Ort. Du bist mein Fels und mein Fundament.“
Gottvertrauen bedeutet nicht, immer Antworten zu haben oder keine Zweifel zu kennen. Es bedeutet, mit unseren Fragen und Sorgen an einen Ort und zu einer Person kommen zu dürfen– auch dann, wenn sich unsere Situation nicht verändert und der nächste Schritt noch unklar ist.
Möge uns dieses Lied daran erinnern, dass wir nicht alles verstehen müssen, um uns an Gott festzuhalten. Dass seine Gegenwart aber das Einzige ist, was uns bleibt! Gleichzeitig sind wir auch dazu aufgefordert einander zu tragen und als Kirche zu unterstützen – gerade in schwierigen Zeiten, also lasst uns den Blick über uns hinaus heben, um unsere Mitgeschwister zu sehen! Manchmal braucht es Worte von anderen, die uns ermutigen!
Herzliche Grüße und Gottes Segen!
Gott mein Fels: https://www.youtube.com/watch?v=irprv7xi3no&list=RDirprv7xi3no&start_radio=1