Grußworte von Markus Gerisch


Liebe Gnadenkirche,
wir befinden uns mitten in der Karwoche und steuern schnurstracks auf Ostern zu. Etwas
überraschend für mich war, dass es bereits im Februar schon die ersten Osterartikel im
Supermarkt zu sehen gab.

Viele verbinden Ostern mit Ostereiern oder gar dem Osterhasen, beides sind tatsächlich Symbole
für neues Leben, welches entstehen soll. Doch auch wenn diese Symbole für die Frühlings- und
Osterzeit ganz nett sind und sämtliche Sträucher und Bäume in den Gärten der Menschen damit
geschmückt sind, so fassen beide nicht mal annähernd, was an Ostern wirklich geschehen ist.

Ostern ist der zentrale Kern unseres Glaubens. Am Kreuz spricht Jesus die Worte aus, die auch
für unser Leben heute absolute Durchschlagskraft haben. In Johannes 19,30 ruft Jesus mit letzter
Kraft aus: Es ist vollbracht! – Was meint er damit? Nun Jesus hat es geschafft. Er hat geschafft,
was niemanden sonst möglich war, das perfekte makellose Opfer, dass es benötigt hat um dem
finalen Endgegner von uns Menschen, nämlich dem Tod, die Macht zu rauben. Paulus schreibt in
1.Korinther 15,54ff „Der Tod ist auf ganzer Linie besiegt!“. Fast ironisch fügt er an „Tod wo ist denn
nun dein tödlicher Stachel?“, dabei brüstet Paulus nicht sich selbst, nein Jesus hat ihn
genommen. Er hat es vollbracht. Oftmals leiden wir auch heute noch unter der Macht von Sünde
und Tod, doch hat dieser Ausruf von Jesus nicht auch für uns seine Gültigkeit?

Ich möchte dich einladen in dieses Ostern mit der Frage hinein zu gehen: Was bedeutet sein „Es ist vollbracht“ für mich persönlich?

In diesem Sinne frohe Ostern. Er ist auferstanden …